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	<title>Färberpflanzen</title>
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	<description>Hintergründe zu Färberpflanzen ( Färbepflanzen ) und Pflanzenfarben von Eberhard Prinz</description>
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		<title>Leseprobe Buch &#8220;Färberpflanzen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 05:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verlag E. Schweizerbart, Suttgart hat eine Lesprobe zum Buch &#8211; &#8220;Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin&#8221; &#8211; zur Verfügung gestellt.
Leseprobe Buch Färberpflanzen
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verlag E. Schweizerbart, Suttgart hat eine Lesprobe zum Buch &#8211; &#8220;Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin&#8221; &#8211; zur Verfügung gestellt.</p>
<p><a href="http://www.schweizerbart.de/resources/downloads/ad/download_49.pdf"><img class=" alignleft" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/leseprobe1.jpg" alt=" Eberhard Prinz: Färberpflanzen Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin, Schweizerbart, Stuttgart, ISBN 978-3-510-65258-7" width="459" height="222" target="_blank" /></a><a href="http://www.schweizerbart.de/resources/downloads/ad/download_49.pdf"target="_blank"><br />Leseprobe Buch Färberpflanzen</a></p>
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		<title>Umweltfreundliches Beizen mit Aluminiumsulfat zum Färben mit Färberpflanzen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 21:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beizverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Färben von Stoffen]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>

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		<description><![CDATA[Beizen mit Aluminiumsulfat zum Färben mit Pflanzenfarben
Vor dem Färben mit Pflanzenfarben muss das textile Material nicht nur gewaschen werden, sondern bei der Mehrzahl der Färberpflanzen vor dem Färben auch vorgebeizt werden. In den meisten Fällen wird für das Beizen des textilen Materials in der Hausfärberei Alaun und in industriellen Betrieben Aluminiumsulfat verwendet.
Verwendung von Alumiumsulfat anstelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Beizen mit Aluminiumsulfat zum Färben mit Pflanzenfarben</h3>
<p>Vor dem Färben mit Pflanzenfarben muss das textile Material nicht nur gewaschen werden, sondern bei der Mehrzahl der Färberpflanzen vor dem Färben auch vorgebeizt werden. In den meisten Fällen wird für das Beizen des textilen Materials in der Hausfärberei Alaun und in industriellen Betrieben Aluminiumsulfat verwendet.</p>
<h4>Verwendung von Alumiumsulfat anstelle von Alaunbeize ist umweltfreundlicher aber in der Handhabung schwieriger.</h4>
<p>Statt mit Alaun (KAl(SO<sub>4</sub>)<sub>2</sub> x 12 H<sub>2</sub>O) kann genausogut mit Aluminiumsulfat (Al<sub>2</sub>(SO<sub>4</sub>)<sub>3</sub>) gebeizt werden. Die Beizung ist umweltfreundlicher, da mit Aluminiumsulfat nur 2/3 der Gewichtsmenge gegenüber Alaun benötigt wird, und damit weniger Alumiumionen in das Abwasser gelangen. *)</p>
<p>Weiterhin ist Aluminiumsulfat deutlich preiswerter als Alaun. Teilweise wird es als Bodenzugabe zur Blaufärbung von Hortensienblüten preiswert angeboten. Es ist darauf zu achten, dass darin keine Eisenmoleküle enthalten sind, die später den Farbton der Färbung verschieben könnten. (z. B. von Gelb nach Grün)</p>
<h4>Gefahren von Aluminiumsulfat</h4>
<p>Aluminiumsulfat ist gesundheitsschädlich. Es reizt Atmungsorgane und Haut. Gefahr ernster Augenschäden. Bei chronischer Exposition fortpflanzungsgefährdend.</p>
<h4>Handhabung von Aluminiumsulfat</h4>
<p>Staub von Alumiumsulfat nicht einatmen. Berührung mit Augen, Haut und Kleidung vermeiden. Längere oder wiederholte Exposition vermeiden. (Atemschutz, Gummihandschuhe, Augenschutz, Arbeitskleidung und Gesichtsschutz empfehlenswert). Alumiumsulfat selbst  darf nur von einem zugelassenen Entsorgungsunternehmen beseitigt werden.</p>
<p>)* Möglichkeiten für ökologisch verträgliche Beizverfahren, insbesondere bei Färbungen mit Naturstoffen, Thüringisches Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung, 1994</p>
<h3>Weitere Informationen zum Beizen von Textilfasern zum Färben mit Färbepflanzen</h3>
<h4>Standardverfahren Beizen von Wolle mit Alaun zum Färben mit Pflanzenfarben</h4>
<p><a class="alignleft" title="Beizverfahren mit Alaun" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3016" target="_blank">Beizverfahren mit Alaun</a></p>
<h4>Wollschonende Beizverfahren zum Färben mit Färberpflanzen</h4>
<p><a class="alignleft" title="Schonendes Beizverfahren mit Alaun" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=195" target="_blank">Schonendes, wollfreundliches  Beizverfahren mit Alaun</a></p>
<p><a class="alignleft" title="Schonendes Beizen mit essigsaurer Tonerde, Aluminiumdiacetat" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3621" target="_blank">Schonendes Beizen von Wolle mit Essigsaurer Tonerde  (Aluminiumdiacetat)</a></p>
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		<title>VHS Kurs, Einführung in das Färben mit Pflanzenfarben</title>
		<link>http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3177</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 21:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Färben von Stoffen]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Einführung in das Färben mit Pflanzenfarben, VHS Ostalb Referent Eberhard Prinz
Bopfingen, Samstag 18.09.2010
&#160;
Färberpflanzen
Es werden die geschichtliche Verwendung von Farben und Farbstoffen von der Frühzeit bis in die heutige Zeit, das Vorkommen von &#8216;Farbstoffen, der Färbeprozess, verschiedene Färberpflanzen und ihre Verwendung sowie Anwendungsmöglichkeiten von Pflanzfarben aufgezeigt. Verfügbare Färberpflanzen aus der unmittelbaren Umgebung werden besprochen. Die Einführung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a title="Einführung in das Färben mit Pflanzenfarben, Volkshochschule Ostalb" href="http://www.vhs-ostalb.de/webbasys/webbasys/kursdetails.php?urlparameter=knr:F200031B" target="_blank">Einführung in das Färben mit Pflanzenfarben, VHS Ostalb</a> Referent Eberhard Prinz<br />
Bopfingen, Samstag 18.09.2010</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Färberpflanzen</h4>
<p>Es werden die geschichtliche Verwendung von Farben und Farbstoffen von der Frühzeit bis in die heutige Zeit, das Vorkommen von &#8216;Farbstoffen, der Färbeprozess, verschiedene Färberpflanzen und ihre Verwendung sowie Anwendungsmöglichkeiten von Pflanzfarben aufgezeigt. Verfügbare Färberpflanzen aus der unmittelbaren Umgebung werden besprochen. Die Einführung hat das Ziel, dass Teilnehmer die ersten Färbeversuche mit Pflanzen aus ihrer Umgebung sicher beginnen können.<br />
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Frühkeltischer Fürstensitz Ipf Bopfingen &#8211; Kirchheim am Ries.</p>
<p><a title="Einführung in das Färben mit Pflanzenfarben, Volkshochschule Ostalb" href="http://www.vhs-ostalb.de/webbasys/webbasys/kursdetails.php?urlparameter=knr:F200031B"target="_blank">Weitere Informationen Volkshochschule Ostalb</a></p>
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		<title>Schonendes Beizen mit Essigsaurer Tonerde von Wolle, Seide, Baumwolle und Leinen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 21:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beizverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Färben von Stoffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegenüber dem Beizen mit Alaun (90 °C) ist das Beizen auf Basis von Aluminiumdiacetat (Essigsaure Tonerde) schonender für Wolle.
Kaltbeizen mit Essigsaurer Tonerde (Aluminiumdiacetat)
Aluminiumdiacetat bekannt als Essigsaure Tonerde (C4H7AlO5) kann anstelle von Alaun zum kalten Beizen von Wolle und Seide, Baumwolle und Leinen (Flachs und Hanf) verwendet werden. Bei Baumwolle und Leinen kann dann auf ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gegenüber dem <a title="Beizen mit Alaun" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3016" target="_blank">Beizen mit Alaun</a> (90 °C) ist das Beizen auf Basis von Aluminiumdiacetat (Essigsaure Tonerde) schonender für Wolle.</p>
<h4>Kaltbeizen mit Essigsaurer Tonerde (Aluminiumdiacetat)</h4>
<p>Aluminiumdiacetat bekannt als Essigsaure Tonerde (C<sub>4</sub>H<sub>7</sub>AlO<sub>5</sub>) kann anstelle von Alaun zum kalten Beizen von Wolle und Seide, Baumwolle und Leinen (Flachs und Hanf) verwendet werden. Bei Baumwolle und Leinen kann dann auf ein Behandeln mit Gerbsäure (Tannin) verzichtet werden. Essigsaure Tonerde ist in Apotheken erhältlich.</p>
<p>Ein Liter Essigsaure Tonerde wird mit 4 Litern Wasser in einem Emaille-, Edelstahl- oder Kunststoffbehälter verdünnt.</p>
<p>Darin wird das trockene Naturfaser-Material eingelegt, untergedrückt, so dass die Luftblasen austreten und die Wolle unter der Flüssigkeitsoberfläche bleibt. Gebeizt wird mindestens acht Stunden, anschließend wird das Fasermaterial ausgedrückt, sehr gründlich ausgewaschen und ist bereit zum Färben.</p>
<p>Die Beize auf Basis von Aluminiumdiacetat (Essigsaure Tonerde) kann mehrmals verwendet werden. Sie ist bei Luftzutritt zeitlich nur einige Tage haltbar und beginnt dann mit Ausfällung und unangenehmer Geruchsentwicklung.</p>
<h4>Medizinische Verwendung von Aluminiumdiacetat (Essigsaure Tonerde)</h4>
<p>Essigsaure Tonerde hat antiseptische und adstringierende Wirkung und kann als kühlender Umschlag bei Insektenstichen verwendet werden.</p>
<h4>Weitere Verwendung von  Aluminiumdiacetat (Essigsaure Tonerde)</h4>
<p>Essigsaure Tonerde kann zur Imprägnierung von Baumwollgeweben von Windjacken und Zelten, verwendet werden und würde früher auch zur Imprägnierung von Woll- und Baumwollgeweben verwendet und beim Baumwolldruck eingesetzt.</p>
<h3>Weitere Verfahren zum Beizen</h3>
<p><a title="Beizen mit Alaun" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3016" target="_blank">Beizen von Wolle mit Alaun zum Färben mit Pflanzenfarben</a></p>
<p><a title="Schonendes Beizverfahren mit Alaun" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=195" target="_blank">Schonendes, wollfreundliches  Beizverfahren mit Alaun</a></p>
<p><a title="Umweltfreundliches Beizverfahren mit Aluminiumsulfat" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=4053" target="_blank">Umweltfreundliches Beizverfahren mit Aluminiumsulfat</a></p>
<p><!-- <a title="Kaltbeize auf Aluminiumacetatbasis" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3690" mce_href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3690" target="_blank">Kaltbeize auf Aluminiumacetatbasis</a> &#8211;></p>
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		<title>Vortrag Färberpflanzen, Hergershausen, 25.11.2010</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 21:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[
Am  Donnerstag, den 25.11.2010, 19.00h findet in Hergershausen, Rodgaustrasse 16,  beim Verein HERIGAR der Vortrag „Färberpflanzen&#8221; mit dem Referenten Eberhard Prinz statt.  Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der pflanzlichen  Farbstoffe, deren Vorkommen  in der Pflanze, deren Gewinnung,  dem  Färbeprozess und der Verwendung von Pflanzenfarben.  Gefärbt wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class=" alignleft" style="margin-left: 7px;" title="Färben von Wolle mit Pflanzenfarben" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/dsc03096w3-225x300.jpg" alt="Färben von Wolle mit Pflanzenfarben" width="225" height="300" /></p>
<p>Am  Donnerstag, den 25.11.2010, 19.00h findet in Hergershausen, Rodgaustrasse 16,  beim <a title="Verein HERIGAR" href="http://www.herigar.org" target="_blank">Verein HERIGAR</a> der Vortrag <strong>„Färberpflanzen&#8221;</strong> mit dem Referenten Eberhard Prinz statt.  Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte der pflanzlichen  Farbstoffe, deren Vorkommen  in der Pflanze, deren Gewinnung,  dem  Färbeprozess und der Verwendung von Pflanzenfarben.  Gefärbt wurde bereits in praehistorischen Zeiten.  Schon immer hatte  der Mensch das Bedürfnis sich zu schmücken und durch Farben auf seinem  Körper oder seiner Kleidung der Person zusätzlichen Ausdruck zu  verleihen. Früher wie heute haben die Farben auch eine psychologische  Bedeutung. Bestimmte Farben wie Purpur oder Safran waren wegen ihres  Preises einer Oberschicht vorbehalten.  Fast alle Färberpflanzen waren gleichzeitig auch traditionelle  Heilpflanzen. Viele dieser Pflanzen werden auch heute noch in  Phytotherapie und Homöopathie eingesetzt.  Eine Reihe von Färberpflanzen wird vorgestellt und die wichtigsten  Färbepflanzen werden mit ihren Farbeigenschaften und ihrer kulturellen  und medizinischen Verwendung betrachtet.</p>
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		<title>Wolle mit Pilzen färben</title>
		<link>http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3917</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 21:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Mit Pilzen färben]]></category>
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		<description><![CDATA[In früheren Zeiten wurde außer mit Pflanzen auch mit Pilzen und Flechten gefärbt. Das Färben mit Pilzen hat in Skandinavien Tradition. Mit Pilzen lässt sich Wolle färben. Es sollten jedoch mit Rücksicht auf die Natur nur kleine Mengen an Pilzen zum Färben verwendet werden. *)
Kurzanleitung, Wolle mit Pilzen färben
Die gepflückten und sehr fein zerkleinerten Pilze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In früheren Zeiten wurde außer mit Pflanzen auch mit Pilzen und Flechten gefärbt. Das Färben mit Pilzen hat in Skandinavien Tradition. Mit Pilzen lässt sich Wolle färben. Es sollten jedoch mit Rücksicht auf die Natur nur kleine Mengen an Pilzen zum Färben verwendet werden. *)</p>
<h3>Kurzanleitung, Wolle mit Pilzen färben</h3>
<p>Die gepflückten und sehr fein zerkleinerten Pilze werden zunächst einige Stunden (am Besten über Nacht) in Regenwasser eingeweicht und anschließend eine Stunde gesiedet. Der Farbsud wird gefiltert und die Pilzreste können dann in einem Beutel dem Farbbad zugefügt werden. In das warme Farbbad wird die <a title="Beizen von Wolle" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3016" target="_blank">gebeizte und gespülte Wolle</a> eingelegt und ca. eine Stunde gefärbt. Die Wolle sollte beim Einlegen in das Färbebad die gleiche Temperatur wie das Bad haben, um Filzen zu vermeiden. Anschließend wird die Wolle gespült und mit Essigwasser ausgewaschen, gespült und getrocknet.</p>
<h3>Geeignete Pilze zum Färben</h3>
<p>In nachfolgender Tabelle sind einige Pilze aufgelistet, die sich zum Färben eignen. Giftige Pilze sind in der Tabelle mit <span style="color: #ff6600;">₃</span> gekennzeichnet. Beim Sammeln sollte das Pilzmycel nicht beschädigt werden und es sollten auch immer Exemplare am Sammelort stehen bleiben, damit der Fortbestand gesichert ist. Das Naturschutzgesetz ist zu beachten. *)</p>
<h3>Liste von Pilzen zum Färben von Wolle</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3995" title="Tabelle Wolle mit Pilzen färben" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/pilze-faerben-11.jpg" alt="Tabelle Wolle mit Pilzen färben" width="864" height="489" /></p>
<p>*) Die nicht besonders geschützten Pilzarten dürfen gemäss § 43 Abs. 1 Nr. 1 des Naturschutzgesetzes nicht missbräuchlich genutzt oder ihr Vorkommen gefährdet und verwüstet werden.</p>
<h3>Literatur</h3>
<p>Cardon, Dominique: Le monde des teintures naturelles, 2003</p>
<p>Rice, Miriam: Mushrooms or color,1981</p>
<p>Schweppe, Helmut: Handbuch der Naturfarbstoffe, 1993</p>
<p>Sundström, Carla u. Erik: Mit Pilzen färben, 1984</p>
<p>Tegeler, Karin: Wolle und Seide schonend Färben mit Pilzen, 2010</p>
<p><a title="Färben mit Pflanzenfarben" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=2723" target="_blank"><br />
Informationen zum Färben mit Pflanzenfarben ( Färberpflanzen )</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einflüsse des Wachstumsstadiums auf Farbstoffgehalt und die Farbqualität von Färberpflanzen</title>
		<link>http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3101</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 21:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>

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		<description><![CDATA[Einflüsse des Wachstumsstadiums auf Farbstoffgehalt und die Farbqualität von  Färberpflanzen und der daraus gewonnenen Pflanzenfarben:

In Blättern ist der meiste Farbstoffgehalt während der Blüte der Färberpflanze.
In Stämmen (Holz) entwickelt sich der Farbstoff oft erst im höheren Alter (z. B. Rotholz, Akazie, Erle).
Die Blüten enthalten den meisten Farbstoff teils unmittelbar vor dem Aufblühen, teils bald nachher. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einflüsse des Wachstumsstadiums auf Farbstoffgehalt und die Farbqualität von  Färberpflanzen und der daraus gewonnenen Pflanzenfarben:</p>
<ul>
<li>In Blättern ist der meiste Farbstoffgehalt während der Blüte der Färberpflanze.</li>
<li>In Stämmen (Holz) entwickelt sich der Farbstoff oft erst im höheren Alter (z. B. Rotholz, Akazie, Erle).</li>
<li>Die Blüten enthalten den meisten Farbstoff teils unmittelbar vor dem Aufblühen, teils bald nachher. In einigen Fällen entwickelt sich der Farbstoff erst beim Verwelken.</li>
<li>Rinden enthalten den meisten Farb- und Gerbstoff, wenn sie in vollem Saft stehen, d. h. wenn sich die Knospen öffnen. (Die Rinde der Eiche enthält im die Frühjahr 2,5 – fache Menge an  Gerbstoff gegenüber dem Winter). Glatte Rinde enthät mehr Farb- und Gerbstoffe als rauhe Rinde.</li>
<li>Die äußere Rinde (Borke) enthält weniger Farbstoff  als die mittlere und diese weniger als die innere (Bast)</li>
<li>Die Rinde junger Bäume enthält mehr Gerb- und Farbstoff als von alten Bäumen. Die dünnen Zweige enthalten mehr Farbstoff als die Rinde des Stammes. Es ist vorteilhaft bei Eichen die dünnen Zweige zu verwenden, die wieder nachwachsen.</li>
<li>Die Wurzeln enthalten den meisten Farbstoff, wenn sie ausgewachsen sind.</li>
<li>Die meisten Pflanzenteile geben im getrockneten Zustand mehr Farbstoff an das Wasser ab als in frischem Zustand. Viele insbesondere gelben Farbstoff enthaltende Färberpflanzen färben im getrockneten Zustand nicht so lebhaft. Die Farbe geht von Gelb ins Bräunliche.</li>
<li>Bei einigen Färberpflanzen entwickelt oder verbessert sich der Farbstoff erst durch Gärung. (Waid, Fernambukholz, Krapp, Rotholz, Flechten, usw.).</li>
</ul>
<p>Weitere Einflussfaktoren sind im Buch – “<a title="Färberpflanzen,  Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/www.schweizerbart.de');" href="http://www.schweizerbart.de/publications/detail/isbn/9783510652587/Frberpflanzen" target="_blank">Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in  Kultur und Medizin</a>” beschrieben.</p>
<li><a class="alignleft" title="Äußere Einflüsse auf den Farbstoffgehalt bei Färberpflanzen" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/p=3072" target="_blank">Einflüsse durch Boden und Düngung auf den Farbstoffgehalt bei Färberpflanzen</a></li>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kräutertag, 5.9.2010, Frankfurt, Mainäppelhaus</title>
		<link>http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3549</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 21:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3549</guid>
		<description><![CDATA[
Am Sonntag 5.09.2010, findet in Frankfurt am Lohrberg, Klingenweg 50, MainÄppelHaus der Kräutertag von 11 bis 17 Uhr unter dem Motto
&#8220;Zweiter Frühling im Spätsommer, Lohrberger Wildkräuter, Nahrungsquelle und Lebenselexir&#8221;
statt. Eine Reihe von Ständen zum Thema Kräuter sind zu besichtigen und Vorträge und Führungen bringen die Pflanzen näher.
Dazu gibt es auch einen
Vortrag mit Führung zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><img class="alignleft" style="margin-left: 7px;" title="Kräutertage, Lohrberg, Mainäppelhaus" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/dsc01788c-199x300.jpg" alt="Kräutertage, Lohrberg, Mainäppelhaus" width="111" height="168" /></h4>
<p>Am Sonntag 5.09.2010, findet in Frankfurt am Lohrberg, Klingenweg 50, MainÄppelHaus der <strong>Kräutertag</strong> von 11 bis 17 Uhr unter dem Motto</p>
<h4>&#8220;Zweiter Frühling im Spätsommer, Lohrberger Wildkräuter, Nahrungsquelle und Lebenselexir&#8221;</h4>
<p>statt. Eine Reihe von Ständen zum Thema Kräuter sind zu besichtigen und Vorträge und Führungen bringen die Pflanzen näher.</p>
<p>Dazu gibt es auch einen</p>
<h4>Vortrag mit Führung zu den bedeutenden Färberpflanzen</h4>
<p>mit Eberhard Prinz, jeweils um 13:00, 15:00  und 16:30 Uhr</p>
<h4><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rhein-main-kräutertage0001.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-3547" title="Rhein-Main-Kräutertage, Mainäppelhaus, 5.09.2010" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/rhein-main-kräutertage0001-721x1024.jpg" alt="Rhein-Main-Kräutertage, Mainäppelhaus, 5.09.2010" width="493" height="700" /></a></h4>
<h4>Weitere Informationen:</h4>
<p><a href="mailto:info@rheinmainkr%C3%A4utertage.de">info@rheinmainkräutertage.de</a></p>
<p><a class="alignleft" title="Artikel zu Rhein-Main-Kräutertag 2009" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=611" target="_blank">Artikel zu dem Rhein-Main-Kräutertag, Mainäppelhaus 2009 aus Frankfurter Neue Presse</a></p>
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		<title>Blaufärberei und Brauchtumstage, 2./3.10.2010, Museum Lindenfels/Odenwald</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 21:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufärben/Indigo]]></category>
		<category><![CDATA[Färben von Stoffen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Lindenfelser Museum besteht eine funktionsfähige Blaudruckwerkstatt, die zu den Brauchtumstagen am  2. und 3.10.2010 durch den Färbermeister Volker Kircher betrieben wird.
Im Museum ist  neben den Werkzeugen für die Blaufärberei, auch mit verschiedenen Färbedrogen gefärbte Wolle zu sehen
Adresse:
Lindenfelser Museum
Burgstraße 39
64678 Lindenfels
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/model_druck2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-363" title="Model, Blaudruck" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2009/07/model_druck2-300x140.jpg" alt="Model, Blaudruck" width="300" height="140" /></a>Im <a title="Lindenfelser Museum" href="http://www.lindenfels.info/burg-museen/das-lindenfelser-museum/" target="_blank">Lindenfelser Museum</a> besteht eine funktionsfähige Blaudruckwerkstatt, die zu den Brauchtumstagen am  <strong>2. und 3.10.2010</strong> durch den <a href="http://voki.homepage.t-online.de" target="_blank">Färbermeister Volker Kircher</a> betrieben wird.</p>
<p>Im Museum ist  neben den Werkzeugen für die Blaufärberei, auch<a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=375" target="_blank"> mit verschiedenen Färbedrogen gefärbte Wolle</a> zu sehen</p>
<p>Adresse:</p>
<p>Lindenfelser Museum<br />
Burgstraße 39<br />
64678 Lindenfels</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Beizen von Wolle mit Alaun zum Färben mit Pflanzenfarben</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 21:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beizverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Färberpflanzen]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor dem Färben wird Wolle gewaschen und gebeizt.
Beizen
Zum Färben von Wolle muss für die meisten Pflanzenfarben die Wolle vorgebeizt werden, um beim Färben einen Farbauftrag zu erzielen. Die Menge des Beizmaterials bezieht sich immer auf das Trockengewicht der Wolle. Die verwendete Beize sowie die verwendete Menge haben Einfluss auf den Farbton der Färbung.
Vorwiegend und auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Färben wird Wolle gewaschen und gebeizt.</p>
<h4>Beizen</h4>
<p>Zum Färben von Wolle muss für die meisten Pflanzenfarben die Wolle vorgebeizt werden, um beim Färben einen Farbauftrag zu erzielen. Die Menge des Beizmaterials bezieht sich immer auf das Trockengewicht der Wolle. Die verwendete Beize sowie die verwendete Menge haben Einfluss auf den Farbton der Färbung.<br />
Vorwiegend und auch aus Gründen des Umweltschutzes wird als Beize Alaun bevorzugt verwendet. Ein Zuviel an Alaun macht Wolle kratzig. Wolle darf nur allmählichen Temperaturänderungen unterworfen werden, ansonsten filzt sie.</p>
<p>Aus Umweltschutzgründen wird für Wolle Beize auf Alaunbasis bevorzugt. Neben Eisenbeizen wurden früher auch Zinn- und Chrombeizen verwendet, die giftig sind und bei denen für die Entsorgung besondere Maßnahmen erforderlich sind.</p>
<h4><strong>Behälter</strong></h4>
<p>Zum Beizen eigenen sich große Email- oder Edelstahltöpfe. Behälter aus anderen Materialien können bereits einen verändernden Einfluss auf den späteren Farbton beim Färben haben.</p>
<h4>Wasserqualität</h4>
<p>Bevorzugt wird sowohl zum Beizen als auch zum Färben Regenwasser verwendet.</p>
<h4>Beizen mit Alaun</h4>
<p><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/alaun1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3742" style="margin-right: 7px;" title="Alaun zum Beizen von Wolle" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/alaun1.jpg" alt="Alaun zum Beizen von Wolle" width="231" height="174" /></a></p>
<p>Das Beizmittel Alaun (KAl(SO4)2×12H2O), als Pulver oder Kristalle erhältlich, wird zunächst in kaltem oder lauwarmem Wasser aufgelöst und dann gelöst dem Beizbad zugegeben. Das Verhältnis trockener Wolle zu Wasser beträgt ca. 1:25 Gewichtsteile.<br />
Die Wolle wird zunächst gründlich in Wasser eingeweicht und dann feucht in das kalte Beizbad eingelegt. Das Beizbad wird langsam innerhalb von einer Stunde auf 90 °C aufgeheizt. Die Wolle verbleibt eine Stunde bei 90 °C im Beizbad. Die Wolle sollte ein- bis zweimal in der Beize vorsichtig gewendet werden. Die Wolle bleibt dann weiter im Beizbad, das sich am Besten über Nacht langsam abkühlt. Anschließend wird die Wolle ausgewrungen und verbleibt am Besten in einem Leinensack für 4-5 Tage an einem kühlen Ort. Ein sorgfältiges Beizen mit langer Einwirkzeit führt zu besserer und gleichmäßigerer Färbung der Wolle. Dann wird die Wolle gründlich ausgewaschen und kann zum Färben verwendet werden. Im Allgemeinen werden 10-20 % Alaun bezogen auf das Trockengewicht der Wolle verwendet. Das Beizbad liegt im sauren Bereich. Der pH-Wert kann durch Zugabe von Weinstein erhöht werden, was sich schonend auf die Wolle auswirkt.</p>
<p>Bei einer Beiztemperatur oberhalb von 30 °C verliert Wolle den Glanz und wird kratzig. Dennoch ist dieses Verfahren lange Zeit das Standard-Beizverfahren geblieben und wird auch heute noch häufig angewandt.</p>
<h4>Beschaffung von Alaun und Weinstein</h4>
<p>Alaun und Weinstein können in Apotheken, bei Chemikalienhandel, oder bei Anbietern von Färberpflanzendrogen gekauft werden.</p>
<h4>Medizinische Verwendung von Alaun</h4>
<p>Früher nutzte man die adstringierenden und antibakteriellen Eigenschaften von Alaun zur Blutstillung oder zum Verschluss offener, nässender Wunden. Bis vor nicht allzu langer Zeit war der Rasierstift (Blutstiller), ein Alaunpräparat zum schnellen Verschluss kleiner Rasierschnitte.</p>
<h4>Weitere Verwendung</h4>
<p>Alaun wurde als Holzschutzmittel gegen Schädlinge und als Flammschutz für Holzbalken, zur Gerberei und zum Leimen bei der Papierherstellung genutzt.</p>
<h4>Allgemeine Schutzmaßnahmen</h4>
<p>Alaun-Dämpfe/Staub nicht einatmen. Berührung mit der Haut und den Augen vermeiden. Vorsichthalber Gummihandschuhe und Schutzbrille tragen.</p>
<h4>Wollschonende Beizverfahren</h4>
<p>Darüberhinaus gibt es mehrere schonende Beizverfahren auf Alaunbasis:</p>
<p><a class="alignleft" title="Schonendes Beizverfahren mit Alaun" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=195" target="_blank">Schonendes, wollfreundliches  Beizverfahren mit Alaun</a></p>
<p><a title="Umweltfreundliches Beizverfahren mit Aluminiumsulfat" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=4053" target="_blank">Umweltfreundliches Beizverfahren mit Aluminiumsulfat</a></p>
<p>Weitere schonende, wollfreundliche  Beizverfahren auf Acetatbasis folgen mit weiteren Beiträgen in diesem Blog.<br />
<a class="alignleft" title="Schonendes Beizen mit essigsaurer Tonerde, Aluminiumdiacetat" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3621" target="_blank">Schonendes Beizen von Wolle mit Essigsaurer Tonerde  (Aluminiumdiacetat)</a></p>
<p><!--  <a title="Schonende Kaltbeize für Wolle auf Acetatbasis" href="../?p=3690" mce_href="../?p=3690" target="_blank">Kaltbeize auf Aluminiumacetatbasis</a>&#8211;></p>
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		<title>Tinten aus Pflanzenfarben</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 07:17:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Malen mit Pflanzenfarben]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert war Eisengallustinte die am häufigsten verwendete Schreibflüssigkeit. Überschüssiges Eisenvitriol in den Tinten führt zu Freisetzung von Schwefelsäure und damt zu Tintenfraß, der das Papier zerstört.

Eisengallustinte
Hauptbestandteile der Eisengallustinte waren in den verschiedensten Rezepten Galläpfel, Eisenvitriol, Wasser, Gummi arabicum, Alaun, Zucker und Wein.
Die Eisengallustinte besitzt eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Mittelalter und in der frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert war Eisengallustinte die am häufigsten verwendete Schreibflüssigkeit. Überschüssiges Eisenvitriol in den Tinten führt zu Freisetzung von Schwefelsäure und damt zu Tintenfraß, der das Papier zerstört.</p>
<p><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/tinten_pflanzenfarben1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3406" title="Tinten aus Pflanzenfarben" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/tinten_pflanzenfarben1.jpg" alt="Tinten aus Pflanzenfarben" width="662" height="332" /></a></p>
<h3>Eisengallustinte</h3>
<p>Hauptbestandteile der Eisengallustinte waren in den verschiedensten Rezepten Galläpfel, Eisenvitriol, Wasser, Gummi arabicum, Alaun, Zucker und Wein.</p>
<p>Die Eisengallustinte besitzt eine tiefschwarze Färbung und ist wasserfest. Sie ist nicht lichtstabil und kann durch Bildung von Schwefelsäure den gefürchteten Tintenfraß in Handschriften verursachen.</p>
<h3>Erlentinte</h3>
<p>Erlentinte wurde sowohl aus den im Herbst gesammelte noch nicht ganz reifen Erlenzapfen, als auch im Frühjahr aus Kätzchen und Zapfen hergestellt. Dazu wurden die Erlenkätzchen ausgekocht, der Sud eingedickt und mit Eisenvitriol, Gummi arabicum, Alaun, und Weinessig versetzt. Teilweise wurde auch Blauholz zugesetzt.</p>
<h3>Dornentinte</h3>
<p>Dornentinte wurde aus der Rinde des Schlehenbusches vom Frühjahr hergestellt. Sie ist lackartig und leicht transparent. Dornentinte ist licht- und wasserbeständig. Zur Herstellung wird die Rinde der Schlehe kurz vor dem Blattaustrieb verwendet. Die Rinde wird gründlich ausgekocht und unter Zugabe von etwas Wein eingedickt. Sie hat dann etwas bräunliche Farbe. Durch Zugabe von Ruß oder Eisenvitriol entsteht eine schwarze Tinte.</p>
<h3>Farbige Tinten</h3>
<p>Eine Reihe von farbigen Tinten wurde aus Pflanzenfarben durch Auskochen von Pflanzenteilen und anschliessendem Eindicken  gewonnen (siehe obige Tabelle). In der Neuzeit wurden farbige Tinten auch aus überseeischen Farbhölzern hergestellt.</p>
<p><strong><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3288">Pflanzenfarben in der Buchmalerei</a></strong></p>
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		<title>Fallopia japonica, Japanischer Staudenknöterich, Färberpflanze</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 21:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Färben von Stoffen]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>

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		<description><![CDATA[Pflanzenfarbe von Japanischem Staudenknöterich, Fallopia japonica
Der Japanische Staudenknöterich stammt aus Japan und China.
Neophyt
Der Japanische Staudenknöterich ist eine invasive Pflanze in unseren Breiten, die aus Japan eingeschleppt wurde. Er gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Der Japanische Staudenknöterich verdrängt einheimische Flora. Immerhin ließe er sich reduzieren, wenn die Blätter zum Färben verwendet würden und dabei seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Pflanzenfarbe von Japanischem Staudenknöterich, Fallopia japonica</h3>
<p>Der Japanische Staudenknöterich stammt aus Japan und China.</p>
<h4><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/fallopia-japonica-01.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3445" style="margin-right: 7px;" title="Fallopia japonica, Stauden-Knöterich, Färbepflanze" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/fallopia-japonica-01.jpg" alt="Fallopia japonica, Stauden-Knöterich" width="245" height="326" /></a>Neophyt</h4>
<p>Der Japanische Staudenknöterich ist eine invasive Pflanze in unseren Breiten, die aus Japan eingeschleppt wurde. Er gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Der Japanische Staudenknöterich verdrängt einheimische Flora. Immerhin ließe er sich reduzieren, wenn die Blätter zum Färben verwendet würden und dabei seine Zweige abgeschnitten würden.</p>
<h4>Färberpflanze</h4>
<p>Die im Herbst geernteten Blätter des Japanischen Staudenknöterichs, Fallopia japonica  sollen auf mit Alaun vorgebeizter Wolle Braun ergeben. Es wird vermutet  dass orangefärbende Anthraquinone wie Emodin für das Färbeverhalten  ausschlaggebend sind. Die Wurzeln färben gelb.</p>
<h3>Medizinische Verwendung</h3>
<p>Der Japanische Staudenknöterich findet in der Traditionellen Chinesischen Medizin Verwendung. Inhaltsstoffe des  Wurzelstocks haben unter anderem entzündungshemmende und fiebersenkende Wirkung.</p>
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		<title>Pflanzenfarben in der Buchmalerei</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 21:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Malen mit Pflanzenfarben]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>

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		<description><![CDATA[Pflanzenfarben bei mittelalterlichen Miniaturen

Verwendete Farben
Für die mittelalterliche Buchmalerei (Miniaturen) wurden Farben aus Erden, Mineralien und Metallverbindungen wie z.B. Ocker, Lapislazuli und giftigem Grünspan oder Quecksilber- und Bleiverbindungen, Tieren wie Sepia, Cochenillelaus oder Purpurschnecke und einer Reihe von Pflanzen und Flechten hergestellt.
Verwendete Pflanzenfarben
Bei den Pflanzen fanden in der Buchmalerei folgende Färberpflanzen Verwendung:

Zusätze zu den Pflanzen-Farbpigmenten wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Pflanzenfarben bei mittelalterlichen Miniaturen</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3341" style="margin-right: 7px;" title="Buchmalerei aus dem Missale cisterciense (Wolfgang-Missale) in der Stiftsbibliothek Rein/Österreich, 1493, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/3/3d/Rein4.jpg, gemeinfrei" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/missale-cisterciense_rein4-300x225.jpg" alt="Buchmalerei aus dem Missale cisterciense (Wolfgang-Missale) in der Stiftsbibliothek Rein/Österreich, 1493, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/3/3d/Rein4.jpg, gemeinfrei" width="300" height="225" /></p>
<h4>Verwendete Farben</h4>
<p>Für die mittelalterliche Buchmalerei (Miniaturen) wurden Farben aus Erden, Mineralien und Metallverbindungen wie z.B. Ocker, Lapislazuli und giftigem Grünspan oder Quecksilber- und Bleiverbindungen, Tieren wie Sepia, Cochenillelaus oder Purpurschnecke und einer Reihe von Pflanzen und Flechten hergestellt.</p>
<h4>Verwendete Pflanzenfarben</h4>
<p>Bei den Pflanzen fanden in der Buchmalerei folgende Färberpflanzen Verwendung:</p>
<p><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/buchmalerei_pflanzenfarben1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3410" title="Buchmalerei mit Pflanzenfarben aus Färbepflanzen, Mittelalter" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/buchmalerei_pflanzenfarben1.jpg" alt="Buchmalerei mit Pflanzenfarben aus Färbepflanzen, Mittelalter" width="448" height="474" /></a></p>
<p>Zusätze zu den Pflanzen-Farbpigmenten wie Alaun, Pottasche oder Säuren können den Farbton der Pflanzenfarben variieren.</p>
<p>Aus einer Reihe von Pflanzen wurden auch Tinten hergestellt.</p>
<p><a class="alignleft" title="Tinten aus Pflanzenfarben" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3319" target="_blank">Tinten aus Pflanzenfarben</a></p>
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		<title>Rezension Buch &#8220;Färberpflanzen&#8221;, Bauernzeitung</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 21:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Bauernzeitung 29. Woche, 23.07.2010, S. 55, ist eine Rezension von Dr. Lothar Adam zum Buch &#8220;Färberpflanzen,  Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin&#8221; veröffentlicht.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Bauernzeitung 29. Woche, 23.07.2010, S. 55, ist eine <a title="Rezension Buch Färberpflanzen in Zeitschrift weben plus" href="http://www.schweizerbart.de/publications/detail/isbn/9783510652587/Frberpflanzen#t6811" target="_blank">Rezension von Dr. Lothar Adam zum Buch &#8220;Färberpflanzen,  Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin&#8221;</a> veröffentlicht.</p>
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		<item>
		<title>Gefärbte Wolle mit Pflanzenfarben und Cochenille</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 21:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufärben/Indigo]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Malen mit Pflanzenfarben]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>

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		<description><![CDATA[Otzberger Handarbeitsmarkt &#8211; Färben mit Pflanzen
Auf dem Otzberger Handarbeitsmarkt habe ich heute wieder Doris Heidenreich getroffen, die dort mit einem Stand mit naturgefärbter Wolle vertreten war.
Sie hat Färbungen mit Färberpflanzen und tierischen Farben verwendet wie Krapp, Krapp mit Cochinelle, Cochenille, Myrthe, Rote Zwiebelschalen, Nuss, Indigo, Faulbaum, Schafgarbe und Heidekraut.
Doris  Heidenreich gelingt das Färben mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3356" class="wp-caption alignleft" style="width: 420px"><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/pflanzengefärbte-wolle_doris_heidenreich.jpg"><img class="size-medium wp-image-3356" style="margin-right: 6px;" title="Pflanzengefärbte Wolle von Doris Heidenreich" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/pflanzengefärbte-wolle_doris_heidenreich.jpg" alt="" width="410" height="273" /></a><p class="wp-caption-text">Naturgefärbte Wolle von Doris Heidenreich</p></div>
<h3>Otzberger Handarbeitsmarkt &#8211; Färben mit Pflanzen</h3>
<p>Auf dem <a title="Veste Otzberg, Museum" href="http://www.rolf-tilly.de/veste/index.htm" target="_blank">Otzberger Handarbeitsmarkt</a> habe ich heute wieder <a title="naturgefärbte Wolle von Doris Heidenreich" href="www.salzwirkerey.de" target="_blank">Doris Heidenreich</a> getroffen, die dort mit einem Stand mit naturgefärbter Wolle vertreten war.</p>
<p>Sie hat Färbungen mit Färberpflanzen und tierischen Farben verwendet wie Krapp, Krapp mit Cochinelle, Cochenille, Myrthe, Rote Zwiebelschalen, Nuss, Indigo, Faulbaum, Schafgarbe und Heidekraut.</p>
<p><a title="naturgefärbte Wolle von Doris Heidenreich" href="www.salzwirkerey.de" target="_blank">Doris  Heidenreich</a> gelingt das Färben mit Pflanzen bei Wolle und Seide sehr gut und erzielt wunderbare Farben. <br /><a title="Pflanzengefärbte Seide" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=441" target="_blank">Pflanzengefärbte Seide von Dorit Heidenreich</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuerwerbungen Buch &#8220;Färberpflanzen&#8221; in USA, CH, A, Dk</title>
		<link>http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3265</link>
		<comments>http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3265#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 21:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Färberpflanzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3265</guid>
		<description><![CDATA[Das Buch &#8220;Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin&#8221; stösst auch ausserhalb Deutschlands auf reges Interesse.
Einige Institutionen, die das Buch &#8220;Färberpflanzen&#8221; in ihrem Bibliotheksbestand aufgenommen haben, sind z. B.:
USA
Getty Museum, Los Angeles, Conservation Collection at the Getty Research Library
The New York Botanical Garden, New York, International Plant Science Center, Mertz Library
Schweiz
Bibliothek des Schweizerischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch &#8220;<a title="Buch “Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin”" href="http://www.schweizerbart.de/publications/detail/isbn/9783510652587/Frberpflanzen" target="_blank">Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin</a>&#8221; stösst auch ausserhalb Deutschlands auf reges Interesse.<br />
Einige Institutionen, die das Buch &#8220;Färberpflanzen&#8221; in ihrem Bibliotheksbestand aufgenommen haben, sind z. B.:</p>
<h3>USA</h3>
<p>Getty Museum, Los Angeles, Conservation Collection at the Getty Research Library<br />
The New York Botanical Garden, New York, International Plant Science Center, Mertz Library</p>
<h3>Schweiz</h3>
<p>Bibliothek des Schweizerischen Nationalmuseums Zürich<br />
Bibliothek Botanischer Garten Genf<br />
Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern</p>
<h3>Österreich</h3>
<p>Universitätsbibliothek Salzburg<br />
Universität Wien, Botanik sowie Pharmazie<br />
Oberösterreichische Landesbibliothek,Linz<br />
Universitätsbibliothek Bodenkultur Wien<br />
Universitätsbibliothek Graz</p>
<h3>Dänemark</h3>
<p>Statsbiblioteket &amp; Aarhus Universitets biblioteker</p>
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		<title>Färber- und Handwerkerfest Neckeroda</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 04:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Faserpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Färbergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Alljährlich am letzten August-Wochenende, in diesem Jahr am  Samstag 28.08.2010, findet in Neckeroda, Thüringen das Färber- und Handwerkerfest statt.
Dabei steht die Tradition  des Färbens mit Naturmaterialien, insbesondere mit Pflanzenfarben, im Mittelpunkt. Färberinnen und Färber aus ganz  Deutschland und teilweise aus dem Ausland zeigen ihr Handwerk.
Weitere Handwerker wie  z.B. Töpfer, Seiler, Spinnstuben, Erzeuger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alljährlich am letzten August-Wochenende, in diesem Jahr am  Samstag 28.08.2010, findet in Neckeroda, Thüringen das <a title="Färber- und Handwerkerfest Neckeroda" href="http://www.faerbedorf-neckeroda.de" target="_blank">Färber- und Handwerkerfest</a> statt.</p>
<p>Dabei steht die Tradition  des Färbens mit Naturmaterialien, insbesondere mit Pflanzenfarben, im Mittelpunkt. Färberinnen und Färber aus ganz  Deutschland und teilweise aus dem Ausland zeigen ihr Handwerk.<br />
Weitere Handwerker wie  z.B. Töpfer, Seiler, Spinnstuben, Erzeuger landwirtschaftlicher  Produkte zeigen ihr Können.</p>
<p>Darüberhinaus ist in Neckeroda ein Färbergarten angelegt, der als Schau- Nutz- und Lehrgarten für Färberpflanzen genutzt wird.</p>
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		<title>Indigo und Indigoide Farbstoffe aus Färberflanzen</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blaufärben/Indigo]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>

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		<description><![CDATA[Blaufärben mit Pflanzenfarben
Nicht nur die indische Indigopflanze, (Indigofera tinctoria), enthält das seinerzeit begehrte Naturindigo zum Färben.

Beispielsweise das einheimische, Wald-Bingelkraut (Mercurialis perennis), ein Wolfsmilchgewächs enthält, wenn auch recht wenig, indigoide Farbstoffe. Deshalb wurde es früher auch kaum als Färbepflanze eingesetzt.
Bereits vor 1550 v. Chr. beherrschten die Ägypter bereits das recht komplizierte Verfahren der Indigofärberei.
Zum Blaufärben wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Blaufärben mit Pflanzenfarben</h3>
<p>Nicht nur die indische Indigopflanze, (<em>Indigofera tinctoria</em>), enthält das seinerzeit begehrte Naturindigo zum Färben.</p>
<p><img src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/mercurialis-perennis-5.jpg" alt="Mercurialis perennis, Wald-Bingelkraut" width="244" height="326" /></p>
<p>Beispielsweise das einheimische, Wald-Bingelkraut (<em>Mercurialis perennis</em>), ein Wolfsmilchgewächs enthält, wenn auch recht wenig, indigoide Farbstoffe. Deshalb wurde es früher auch kaum als Färbepflanze eingesetzt.</p>
<p>Bereits vor 1550 v. Chr. beherrschten die Ägypter bereits das recht komplizierte Verfahren der Indigofärberei.</p>
<p>Zum Blaufärben wurden in den Kulturzonen der Welt jeweils verschiedene an das jeweilige Klima angepasste Färberpflanzen verwendet.</p>
<h4>Färberwaid, <em>Isatis tinctoria</em></h4>
<p><img src="http://www.eberhardprinz.de/farberpflanzen_hom/farberpflanzen_red/isatis%20tinctoria%20%202.jpg" alt="Isatis tinctoria, Färberwaid" width="244" height="326" /></p>
<p>Indigo wurde früher in Nordeuropa und dem Mittelmeerraum aus den Blättern des Waids (<em>Isatis tinctoria</em>), einem Kreuzblütler, gewonnen. Dies war ein sehr arbeitsintensiver aber auch nachhaltiger und einträglicher Arbeitsprozess. Ein fossiler Energieinsatz für die Farbstfoffgewinnung war nicht erforderlich. Große Anbaugebiete in Deutschland lagen in Thüringen.</p>
<h4>Indigopflanze, <em>Indigofera tinctoria</em></h4>
<p><img src="http://www.eberhardprinz.de/farberpflanzen_hom/farberpflanzen_red/indigofera%20tinctoria%20%204.jpg" alt="Indigofera tinctoria, Indigostrauch" width="244" height="326" /></p>
<p>In Ostasien, Indien und im Orient wurde Indigo aus den Blättern der Indigopflanze (<em>Indigofera tinctoria</em>), einem Schmetterlingsblütler gewonnen. In Ägypten wurde bereits 1550 v. Chr. mit dem indischen Indigo gefärbt. Da der indische Indigo gegenüber dem Färberwaid eine 30-fach stärkere Färbekraft hat als der Färberwaid und ausserdem deutlich billiger als der Waid war, wurde der Waid in Europa vom indischen Indigo verdrängt. Zunächst importierten die Holländer das Indigo aus Indien, später übernahmen die Engländer das Geschäft. Die Arbeiter auf den Indigoplantagen waren weitgehend versklavt. Mahatma Gandhi hat sich für eine Verbesserung der Arbeitsverhältnisse bei der Indigoproduktion eingesetzt.</p>
<p>Der bei uns teilweise in Gärten stehende Himalaja-Indigostrauch, (<em>Indigofera heterantha</em>) wird nicht zum Färben verwendet.<br />
In geschützten Lagen gedeiht bei uns auch die Indigopflanze (<em>Indigofera tinctoria</em>). Sie benötigt allerdings eine Winterabdeckung.</p>
<p>In Indien wurde zusätzlich noch der Färber-Oleander (<em>Wrightia tinctoria</em>)  aus der Famile der Hundsgiftgewächse zur Indigofärbung genutzt.</p>
<h4>Färberhülse, <em>Baptisia spec.</em></h4>
<p><img title="Baptisia australis, Blaue Färberhülse" src="http://www.eberhardprinz.de/farberpflanzen_hom/farberpflanzen_red/baptisia%20australis%2013.jpg" alt="Baptisia australis, Blaue Färberhülse" width="244" height="326" /></p>
<p>In Amerika fanden bei den Indianern die gelbblühende Färberhülse, (<em>Baptisia tinctoria</em>) und die blaublühende, Falsche Färberhülse, (<em>Baptisia australis</em>) aus der Famile der Schmetterlingsblütler zur Blaufärbung Verwendung. Später bauten die weißen Farmer in South Carolina, den indischen Indigo, (<em>Indigofera tinctoria</em>) an um die große Indigonachfrage in Amerika zu decken.</p>
<p>In Südamerika wurde die Indigo-Art <em>Indigofera suffruticosa</em> angebaut.</p>
<h4>Färberknöterich, <em>Polygonum tinctorium</em></h4>
<p><img class="size-medium wp-image-3139   " title="Polygonum tinctorium, Färberknöterich" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/polygonum-tinctorium-30.jpg" alt="" width="223" height="336" /></p>
<p>In Japan wurde der Indigo aus den Blätterm des Färberknöterichs (<em>Polygonum tinctorium</em>), einem Knöterichgewächs, mit einem dem Färberwaid entsprechenden Verarbeitungsprozess gewonnen. Färberknöterich gedeiht auch in unseren Breiten.</p>
<h4>Färbende Marsdenie, <em>Marsdenia tinctoria</em></h4>
<p>In Malaysien fand für die Indigofärbung die Färbende Marsdenie (<em>Marsdenia tinctoria</em>) eine Kletterpflanze aus der Familie der Hundsgiftgewächse Verwendung.</p>
<h4>Eigenschaften der indigoiden Pflanzen</h4>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3202" style="margin-right: 7px;" title="Indigo-Block, Naturindigo" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/indigo_natur_50c.jpg" alt="Indigo-Block, Naturindigo" width="84" height="84" /><br />
Indigo ist wasserunlöslich. Zum Färben muss es in eine wasserlösliche Verbindung (Indican) überführt werden. Nach dem Färben oxydiert Indican durch Sauerstoffzutritt auf der Faser zu Indigo. Die grüngebliche Indicanfärbung wandelt sich an der Luft in Indigoblau um.</p>
<p>Alle erwähnten Pflanzen zur Blaufärbung mit indigoiden Pflanzen wurden in den jeweiligen Regionen auch als Arzneipflanze verwendet.<br />
Die Verfahren der Indigofärbung mit Waid in Europa und Färberknöterich in Ostasien waren zeitintensiv und relativ kompliziert. Indigoblau lässt sich entweder durch Ansetzen einer Küpe oder bei Waid und und Färberknöterich auch direkt mit den Blättern färben. Die Färbung mit den Blättern der Indigopflanze, von Färberknöterich und Waid ist im Buch <a title="&quot;Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin&quot;" href="http://www.schweizerbart.de/publications/detail/isbn/9783510652587/Frberpflanzen" target="_blank">&#8220;Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin&#8221;</a> in einem eigenen Kapitel beschrieben.</p>
<p>Auch der tierische Farbstoff Purpur, gewonnen aus der Purpurschnecke (<em>Murex brandaris</em>), ist ein indigoider Farbstoff.</p>
<p>Weitere Informationen</p>
<p><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=1394" target="_blank">Blue Jeans</a></p>
<p><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=1916" target="_blank">Blaufärberei Dieburg</a></p>
<p><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=551" target="_blank">Blaudruckwerkstatt Lindenfels</a></p>
<p><a href="http://www.schweizerbart.de/resources/downloads/ad/download_49.pdf" target="_blank">Tabelle mit weiteren Färbedrogen zum Blaufärben  → Seite 38, Leseprobe Buch Färberpflanzen </a></p>
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		<title>Färberpflanzen für Naturfasern &#8211; Wolle und Seide, Baumwolle, Leinen</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 04:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Faserpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Färben von Stoffen]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammenstellung von Färberpflanzen für verschiedene Faser- bzw. Stoffarten, Wolle, Baumwolle, Lein und Hanf.
Mit Pflanzenfarben lassen sich Fasern bzw. Stoffe färben. Am einfachsten färben sich  Eiweissfasern Wolle und Seide. Die Pflanzenfasern sind Zellulosefasern, die sich schwieriger als Wolle färben lassen. Samenhaare von Baumwolle färben sich wiederum einfacher als die Stängelfasern von Flachs und Hanf.
Wenige Pflanzenfarben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zusammenstellung von Färberpflanzen für verschiedene Faser- bzw. Stoffarten, Wolle, Baumwolle, Lein und Hanf.</strong></p>
<p>Mit Pflanzenfarben lassen sich Fasern bzw. Stoffe färben. Am einfachsten färben sich  Eiweissfasern Wolle und Seide. Die Pflanzenfasern sind Zellulosefasern, die sich schwieriger als Wolle färben lassen. Samenhaare von Baumwolle färben sich wiederum einfacher als die Stängelfasern von Flachs und Hanf.<br />
Wenige Pflanzenfarben sind für alle Faserarten geeignet.<br />
Vor dem Färben müssen die Fasern durch Waschen fettfrei sein.<br />
Einige Pflanzenfarben benötigen keine Vorbehandlung (Beizen) des textilen Materials, andere aufwendige Vorbeizen, insbesondere bei Flachs und Hanf. Flachs und Hanf (beides läuft auch unter Leinen) werden zudem meist zuvor gebleicht.</p>
<p><a class="alignleft" title="Pflanzenfarben für Wolle" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=2232" target="_blank">Pflanzenfarben für Wolle </a> (Tabelle)</p>
<p><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=2232" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-2776" style="margin-right: 7px;" title="Ovis, Schaf" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/ovis1.jpg" alt="Ovis, Schaf" width="135" height="180" /></a>Circa 70 Prozent der bekannten Färberpflanzen färben Gelbtöne, einige ergeben Braun, nur wenige färben Blau oder Rot. Grün wird durch Überfärben von Gelb mit Blau erzielt. Die Mehrzahl der Färberpflanzen für Wolle färbt auch Seide, die Farbtönungen zwischen Seide und Wolle sind meist verschieden. Im Mittelalter haben die Schönfärber edle Stoffe (Seide) auch mit edlen (teuren) Farbstoffen gefärbt.</p>
<p><a class="alignleft" title="Pflanzenfarben für Baumwolle" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=2405" target="_blank">Pflanzenfarben für Baumwolle (<em>Gossypium spec.</em>) </a> (Tabelle)</p>
<p><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=2405" target="_blank"><img class="alignleft" style="margin-right: 7px;" title="Gossypium, Baumwolle" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/baumwolle10-200x300.jpg" alt="Gossypium, Baumwolle" width="135" height="180" /></a>Die Anzahl der möglichen Pflanzenfarben zum Färben von Bauwolle ist gegenüber dem Färben von Wolle deutlich eingeschränkt. In der Neuzeit kamen mit der Erschließung überseeischer Kolonien die Farbhölzer hinzu, die zunehmend mit der aufstrebenden Baumwollindustrie zum Färben der Baumwolle zum Einsatz kamen. Ein Farbholz aus Ostindien wurde im Mittelalter über die Seidenstraße nach Venedig importiert und dort verarbeitet : Brasilholz. Im späteren Brasilien wurde ein entsprechendes Farbholz gefunden, was dem Land den Namen gab.</p>
<p><a class="alignleft" title="Pflanzenfarben für Lein oder Hanf" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=2459" target="_blank">Pflanzenfarben für Lein, (<em>Linum usitatissimum)</em> und Hanf (<em>Cannabis sativa</em>) </a> (Tabelle)</p>
<p><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=2459" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-2461 alignleft" style="margin-right: 7px;" title="Linum usitatissimum, Lein, Faserpflanze" src="http://www.eberhardprinz.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/linum-usitatissimum-4c-225x300.jpg" alt="Linum usitatissimum, Lein, Flachs, Faserpflanze" width="135" height="180" /></a>Die Pflanzenfarben zum Färben von Leinen wurden bereits seit langer Zeit verwendet. Bereits vor 1550 v. Chr. wurde in Ägypten Leinen gefärbt. Das Färben mit Krapp und Indigo war in Ägypten bereits lange bekannt. Hanf und Lein waren im Mittealter die verbreitetsten Textilmaterialien, gefolgt von Wolle. Mit Leinen wurden Textilien sowohl aus Lein (Flachs) als auch Hanf bezeichnet. Lein- und Hanffasern werden vor dem Färben mit Lauge ausgewaschen, in den meisten Fällen gebleicht und mehrstufig vorgebeizt.</p>
<div id="attachment_2461" class="wp-caption alignleft" style="width: 145px"><a href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=2459" target="_blank"><img class="  " style="margin-left: 7px; margin-right: 7px;" title="Cannabis sativa, Hanf, Faserpflanze" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e1/Cannabis_sativa.jpg" alt="Cannabis sativa, Hanf, Faserpflanze" width="135" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Cannabis sativa, Hanf, Bild Michael Wolf, Wikipedia commons</p></div>
<p><a class="alignleft" title="Liste Pflanzenfarben für Wolle" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=2232" target="_blank">Liste Pflanzenfarben für Wolle</a><br />
<a class="alignleft" title="Liste Pflanzenfarben für Baumwolle" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=2405" target="_blank">Liste Pflanzenfarben für Baumwolle</a><br />
<a class="alignleft" title="Liste Pflanzenfarben für Lein oder Hanf" href="http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=2459" target="_blank">Liste Pflanzenfarben für Leinen und Hanf</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Äußere Einflüsse auf den Farbstoffgehalt bei Färberpflanzen</title>
		<link>http://www.eberhardprinz.de/blog/?p=3072</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 07:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eberhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Färbergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Färberpflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzenfarben]]></category>

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		<description><![CDATA[Äußere Einflüsse wie Wetterbedingungen, Bodenbeschaffenheit und Düngung haben Einfluß auf den Farbstoffgehalt und die Farbqualität von Färberpflanzen und der daraus gewonnenen Pflanzenfarben:
Färberpflanzen, die auf trockenem, steinigen Boden wachsen, enthalten mehr Farbstoff als Pflanzen auf feuchten und fetten Böden.
Warme Sommer steigern den Farbstoffgehalt der Färberpflanzen gegenüber einem feuchten  und  kühlen  Sommer.
Farbstoffe in langsam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Äußere Einflüsse wie Wetterbedingungen, Bodenbeschaffenheit und Düngung haben Einfluß auf den Farbstoffgehalt und die Farbqualität von Färberpflanzen und der daraus gewonnenen Pflanzenfarben:</p>
<li>Färberpflanzen, die auf trockenem, steinigen Boden wachsen, enthalten mehr Farbstoff als Pflanzen auf feuchten und fetten Böden.</li>
<li>Warme Sommer steigern den Farbstoffgehalt der Färberpflanzen gegenüber einem feuchten  und  kühlen  Sommer.</li>
<li>Farbstoffe in langsam gewachsenen  Färberpflanzen sind haltbarer als in schnellgewachsenen.</li>
<p>Weitere Einflussfaktoren sind im Buch &#8211; &#8220;<a title="Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin" href="http://www.schweizerbart.de/publications/detail/isbn/9783510652587/Frberpflanzen" target="_blank">Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin</a>&#8221; beschrieben.</p>
]]></content:encoded>
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