Allgemein, Blaufärben/Indigo, Buch Färberpflanzen, Färben von Stoffen, Färberpflanzen, Pflanzenfarben, Veranstaltungen

Blaufärber-Tage – Indigo-Küpenfärbung live

Küpenfärbung  mit Indigo – live

Indigoküpe für Blaufärben, Dieburg, Museum Schloss Fechenbach, Indigo, KüpeDie Stadt Dieburg veranstaltet im Museum Museum Schloss Fechenbach Blauerfärbertage. Sie finden statt am

Palmsonntag 01.04.2012
Ostersonntag 08.04.2012
Weißer Sonntag 15.05.2012

jeweils von 14:00 – 17:00 Uhr.

Hier werden Tücher mit Modeln bedruckt und die Tücher in Reservetechnik mit Indigo blau gefärbt werden. Die Indigo-Küpenfärbung wird vorgeführt und erläutert. Kleine Tücher, die zum Verkauf angeboten werden, können selbst mit Modeln bedruckt werden. Nach Trocknung des aufgedruckten Papps werden sie blaugefärbt. Die eigenen Tücher können einige Tage später im Museum abgeholt werden.

Sonderausstellung „Heute machen wir blau – 25 Jahre Blaufärbertage in Dieburg“

Parallel dazu ist die Sonderausstellung „Heute machen wir blau – 25 Jahre Blaufärbertage in Dieburg“ zu sehen (04.03. bis 15.04.2012). In der Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit dem Freilichtmuseum Hessenpark und der Sammlung zur Volkskunde der Veste Otzberg, werden Bestandteile der historischen Blaufärberwerkstadt aus Fränkisch-Crumbach, sowie Objekte aus anderen hessischen Regionen gezeigt. Zudem ist ein kleiner Textilmarkt mit Waren des sächsischen Blaufärbers Alfred Thieme aus Pulsnitz vorgesehen.

Weitere Informationen

Indigo und Indigoide Farbstoffe aus Färberpflanzen
Blaufärberei – Reservedruck

Allgemein, Färben von Stoffen, Färberpflanzen, Farbmusterkarten, Faserpflanzen, Pflanzenfarben

Farbmusterkarte Pflanzenfärbung mit Walnussblättern auf diversern Naturfasern

Färben mit Naturfarben – Walnuss (Juglans regia)

engl.: Walnut tree, fr.: Noyer commun, it.: Noce comune, span.: Nogal
Pflanzenfamilie der Walnussgewächse

Gefärbt werden kann mit den Walnussblättern, aber auch mit den grünen Fruchtschalen des Walnussbaumes. Die Fruchtschalen haben eine deutliche stärkere Färbekraft als die Blätter.

Farbmusterkarte Färbung von Walnussblättern (Juglans regia)

Bei den Brauchtumstagen an Pfingsten2011 im Gruberhof, Groß-Umstadt unter dem Motto „Leute machen Kleider – Kleider machen Leute“ waren neben Spinn-, Webvorführungen, Flachsverarbeitung auch Farbmusterkarten von Christel Hild und Sabine Gummert zu sehen. Im Bild ist die Färbung mit getrockneten Walnussblättern auf Ramie, Tussahseide, Mohairwolle, Wolle vom grauen Pommernschaf, Milchschafwolle, Wolle vom Coburger Fuchs-Schaf gezeigt.

Färbung mit getrockneten Walnussblättern auf Ramie, Tussahseide, Mohairwolle, Wolle vom grauen Pommernschaf, Milchschafwolle, Wolle vom Coburger Fuchs-Schaf

Deutlich ist der Einfluss des Fasermaterials auf die Pflanzenfärbung zu erkennen.

Weitere Informationen Farbmusterkarten


Farbmusterkarte Pflanzenfärbung mit Schilfblüten auf diversern Naturfasern

Farbmusterkarte – Pflanzenfarben natürlich gefärbt auf Wolle

Pflanzenfärbung auf Wolle vom Milchschaf mit Krapp, Indigo, Walnuss, Blauholz

Farbmusterkarte Naturfärbung mit Blauholz-Extrakt auf diversern Naturfasern

Weitere Informationen zum Färben mit Walnuss (Juglans regia)

Ausführliche Informationen zum Färben mit Walnuss (Juglans regia, sind zu finden im Buch – “Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin

Allgemein, Färben von Stoffen, Farbmusterkarten

Farbmusterkarte Naturfärbung mit Cochenille auf diversen Naturfasern

Färben mit Naturfarben

Farbmusterkarte Färbung mit Cochenille

Bei den Brauchtumstagen an Pfingsten 2011 im Gruberhof, Groß-Umstadt unter dem Motto „Leute machen Kleider – Kleider machen Leute“ waren neben Spinn-, Webvorführungen, Flachverarbeitung auch Farbmusterkarten von Christel Hild und Sabine Gummert zu sehen. Im Bild ist die Färbung mit Cochenille auf Ramie, Tussahseide, Mohairwolle, Wolle vom grauen Pommernschaf, Milchschafwolle und Wolle vom Coburger Fuchs-Schaf gezeigt.

Cochenillefärbung auf Ramie, Tussahseide, Mohairwolle, Wolle vom grauen Pommernschaf, Milchschafwolle, Wolle vom Coburger Fuchs-Schaf

Deutlich ist der Einfluss des Fasermaterials auf die Pflanzenfärbung zu erkennen.

Weitere Informationen


Farbmusterkarte – Pflanzenfarben natürlich gefärbt auf Wolle

Pflanzenfärbung auf Wolle vom Milchschaf mit Krapp, Indigo, Walnuss, Blauholz

Farbmusterkarte Naturfärbung mit Blauholz-Extrakt auf diversern Naturfasern
 

Allgemein, Beizverfahren, Blaufärben/Indigo, Buch Färberpflanzen, Färben von Stoffen, Färbergarten, Färberpflanzen, Pflanzenfarben, Rezensionen

Rezension Buch „Färberpflanzen”, Dr. Ehrentraud Bayer, wissenschaftliche Leiterin des Botanischen Gartens München

Rezension Buch Färberpflanzen

Färberpflanzen,  Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin, Eberhard Prinz

Die Wissenschaftliche Leiterin des Botanischen Gartens München und Privatdozentin, Dr. Ehrentraud Bayer, hat in den „Berichten der Bayerischen Botanischen Gesellschaft 81/2011” eine sehr ausführliche, beinahe zweiseitige Rezension des Buches „Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin” veröffentlicht:


„Gleich beim ersten Durchblättern besticht dieses Buch durch seine optische Schönheit und Klarheit. Vor allem die zahlreichen ganzseitig formatfüllend gedruckten Pflanzenabbildungen sind ausgesprochen gut gelungen und zudem in hervorragender Qualität gedruckt. Verstärkt wird dieser positive Eindruck durch die übersichtliche Gliederung des Textes.”

„Das Buch stellt auf ästhetische und einprägsame Weise bekannte und ungewöhnliche Färberpflanzen vor, enthält interessante Färberezepte für Wolle und stellt den Aspekt der Verwendung von Färberpflanzen in der Medizin und in kultureller Hinsicht kurz und übersichtlich dar.”

Bayerische Botanische Gesellschaft E. V. 2011
Berichte der Bayerischen Botanischen Gesellschaft 81, 2011,
E. Bayer

Weitere Informationen

Vollständiger Text der Rezension Buch „ Färberpflanzen”, Berichte BBG, Dr. E. Bayer

Bayerische Botanische Gesellschaft e.V.

Allgemein, Buch Färberpflanzen, Färben von Stoffen, Färberpflanzen

Die Mär vom Fixieren von Pflanzenfarbstoffen

Die Mär vom Fixieren von Pflanzenfarben nach dem Färben

Beim Färben mit natürlichen Pflanzenfarben gibt es keinen zusätzlichen Fixiervorgang. Das Wort fixieren bedeutet etwas festmachen. Beim Färben mit Pflanzenfarben wird der Farbstoff beim Färbevorgang mit der Faser (Protein oder Cellulose) fest verbunden. Ein zusätzliches Fixieren gibt es nicht.

Beizen

Durch Beizen mit Metallsalzen z.B. Alaun tritt eine  chemische Verbindung von Metallionen mit der Faser tierischer oder pflanzlicher Herkunft ein. Die Fasern sollten nach dem Beizvorgang ausgewaschen werden.
Das Ausspülen der Fasern/Textilien nach dem abgeschlossenen Beizvorgang bewirkt, dass Metallionen der Beize, die sich nicht mit der Faser verbunden haben, entfernt werden.
Das führt dazu, dass entweder beim Färbevorgang eine höhere Farbtiefe erreicht wird oder weniger Pflanzenmaterial für die Färbung benötigt wird.

Färben

Beim Färbevorgang docken Farbmoleküle der Pflanzenfarben an das bereits durch den Beizvorgang mit der Faser verbundene Metallion an. Damit ist das Farbstoffmolekül fest mit der Faser verbunden.

Nachbehandlung

Beim Auswaschen der gefärbten Fasern oder Textilien wird der überschüssige Farbstoff, der nicht mit der Faser über ein Metallion verbunden ist,  entfernt.

Verwendung von Essig

Eine Nachbehandlung mit Essig- oder Zitronensäure ändert an dem Färbevorgang nichts. Es wird lediglich eine Farbverschiebung (Nuancierung) des bereits gefärbten textilen Materials erreicht.

Direktfärbung

Bei einigen tanninreichen Pflanzenfarbstoffen kann auf eine Beize verzichtet werden. Meist erhöht auch bei den tanninreichen Farbstoffen ein vorgeschalteter Beizvorgang die Farbtiefe oder verbessert Wasch- oder Lichtechtheit der Färbung.

Weitere Informationen

Beizen von Naturfasern und Textilien zum Färben mit Pflanzenfarben – Zusammenfassung mehrerer Beizverfahren auf Aluminiumbasis

Allgemein, Buch Färberpflanzen, Färberpflanzen, Pflanzenfarben

Pflanzenfarbstoffe und ihre Bedeutung für die Pflanze

Farbstoffe in Pflanzen

Pflanzen erzeugen Farbstoffe zur eigenen Nutzung zum Beispiel für Stoffwechsel, Feind- und Krankheitsabwehr und zur Unterstützung der Photosynthese. In allen Pflanzen liegen demnach Farbstoffgemische vor. Auf diese Farbstoffgemische wird vom Menschen bei Färbeprozessen mit Färberpflanzen zurückgegriffen. Die Bedeutung einiger Farbstoffgruppen für die Pflanze wird nachfolgend dargestellt:

Carotinoide

Die Carotinoide schützen Chlorophyllmoleküle, die bei der pflanzlichen Photosynthese benötigt werden, vor der Zerstörung durch Photooxidation. Sie erweitern zusätzlich das Absorptionsspektrum des Sonnenlichts durch die Pflanze für die Photosynthese.

Anthrachinone

Anthrachinone sind Produkte der Sekundärstoffwechsel der Pflanzen. In Pflanzen haben die Anthrachinone wahrscheinlich die Funktion als Repellent gegen mögliche Pflanzenfresser. (Herbivoren).

Flavonoide

Die Flavonoide haben eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel vieler Pflanzen.
Die Flavanole schützen die Pflanze vor Fraß; die Isoflavone haben eine fungizide Wirkung.

Anthocyane

Anthocyane schützen Pflanzen die vor starkem UV-Sonnenlicht. Sie binden freie Radikale, die bei oxidativem Stress in der Pflanze entstehen. Zusätzlich färben sie Blüten und locken damit Insekten und andere Tiere zur Vermehrungshilfe an.

Betalaine

Betalaine finden sich bei Pflanzen in Blüten, Früchten und dauerpigmentierten Blättern anstelle von Anthocyanen.

Gallotannine

Gallotannine dienen den Pflanzen als Fraßschutz.

Catechine

Catechine dienen in der Pflanze als Schutz gegen Pathogene oder zur Abschreckung von Fraßfeinden

Folgerungen

Je nach Wetter- und Bodenbedingungen und eventuellen Schädlingsbefall sowie Sammelzeitpunkt wird die Zusammensetzung der Farbstoffe und damit das Farbstoffgemisch, das aus einer Pflanze gewonnen wird, in den Pflanzen variieren. Dies ist ein wesentlicher Grund, dass Pflanzenmaterial einer Pflanzenart zu unterschiedlichen Färbeergebnissen führen kann.

Weitere Einflüsse auf den Farbstoffgehalt der Färberpflanzen

Äußere Einflüsse auf den Farbstoffgehalt bei Färberpflanzen

Einflüsse des Wachstumsstadiums auf Farbstoffgehalt und die Farbqualität von Färberpflanzen

 

Allgemein, Färberpflanzen, Pflanzenfarben

Verwendung der weihnachtlichen Misteldekoration zum Färben von Textilien

Verwendung der weihnachtlichen Misteldekoration zum Färben

Viscum album, Mistel, FärberpflanzeIm Allgemeinen werden die für die weihnachtliche Dekoration verwendeten Misteln, die in den warmen Wohnungen ausgetrocknet sind, entsorgt.

Die ausgetrockneten Mistelblätter und Zweige können noch zum Färben von Fasermaterial – zumindest von kleinen Mengen – weiter verwendet werden.

Weitere Informationen

Eigenschaften der Färbepflanze Mistel, Viscum album

Allgemein

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten -Mistel auf Mispel

Informationen zur Mistel und Mispel

Färberpflanze Mispel, Mespilus germanica
Färbepflanze Mistel, Viscum album

Allgemein, Färberpflanzen, Pflanzenfarben

Mistel auf Mispel – zwei Färberpflanzen

Mistel, Viscum album

engl.: Mistletoe, fr.: Vert de pommier, it.: Vischio comune, span.: Muérdago
Familie der Mistelgewächse (Viscaceae)Mistel auf Mispel
Die Mistel, Viscum album, wächst als Schmarotzer auf Bäumen – vielfach auf Apfelbäumen und Pappeln. Die ganze Pflanze ist als giftig bis gering giftig eingestuft. Zweige und Blätter färben alaungebeizte Wolle gelb.
Aus den reifen, klebrigen Beerenfrüchten der Mistel wurde Vogelleim zubereitet.
Aus England kommt der Brauch Misteln im Advent in der Wohnung zur vorweihnachtlichen Dekoration aufzuhängen. Dort ist auch Brauch, dass eine Dame, die unter einem Mistelzweig steht, geküsst werden darf.
Mistelextrakte werden teilweise zur Krebsbehandlung in der alternativen Medizin verwendet. Viscum album wird als homöopathisches Mittel verwendet.

Mispel, Mespilus germanica

engl: Common medlar, fr.: Néflier commun; it.:Nespolo comune, span.: Níspero europeo

Der Mispelbaum, Mespilus germanica, auf dem in dem obigen Bild die Mistel, Viscum album, wächst, färbt mit den Blättern und der Rinde bräunlich gelb.
Die Mispelfrüchte können nach einem Frost oder nach einigen Tagen Aufbewahren im Kühlschrank zu Kompott zubereitet werden. Die Mispelsamenkerne enthalten Cyanide und sind deshalb giftig. Die Mispel gehört botanisch zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), wie z.B. der Apfelbaum.

Weitere Informationen

Färberpflanze Mispel, Mespilus germanica

Färben von Stoffen, Färberpflanzen, Farbmusterkarten, Pflanzenfarben

Pflanzenfärbung auf Wolle vom Milchschaf mit Krapp, Indigo, Walnuss, Blauholz

Färben mit Naturfarben

Farbmusterkarte Pflanzenfärbung mit Wolle vom Milchschaf

Bei den Brauchtumstagen an Pfingsten 2011 im Gruberhof, Groß-Umstadt unter dem Motto „Leute machen Kleider – Kleider machen Leute“ waren neben Spinn-, Webvorführungen, Flachverarbeitung auch eine Farbmusterkarte von Chrisine Lippner zu sehen. Im Bild ist die Färbung auf Wolle vom Milchschaf mit Krapp (Rubia tinctorum), Indigo, Walnuss (Juglans regia), Blauholz (Haematoxylum campechianum) gezeigt.

Färbung auf Wolle vom Milchschaf mit Krapp (Rubia tinctorum), Indigo (Indigofera tinctoria), Walnuss (Juglnas regia), Blauholz (Haematoxylum campechianum)

Weitere Informationen

Farbmusterkarte – Pflanzenfarben natürlich gefärbt auf Wolle

Farbmusterkarte Pflanzenfärbung mit Walnussblättern auf diversen Naturfasern

Farbmusterkarte Pflanzenfärbung mit Schilfblüten auf diversen Naturfasern

Allgemein, Buch Färberpflanzen, Färben von Stoffen, Färbergarten, Färberpflanzen, Pflanzenfarben, Teppichfarben

Anbautelegramm Krapp, Rubia tinctorum, Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe, FNR

Krapp, Rubia tinctorum,Färberpflanze,Färbepflanze,Pflanzenfarbe
In der kostenlos bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. verfügbaren Broschüre „Färbepflanzen“ wird auf Seite 44 der Broschüre „Färbepflanzen“ der Anbau von Krapp, Rubia tinctorum, beschrieben. Aus der Krappwurzel wurde der bedeutende rote Farbstoff Krapprot für das Färben von Fasern und Textilien gewonnen.
Nebenstehendes Bild der getrockneten Krappwurzel wurde für die FNR-Broschüre „Färbepflanzen” aus dem Buch „Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin” von Eberhard Prinz, ausgewählt.

Krapp war der bedeutendste Farbstoff zum Rotfärben. Krapp gehört zur Pflanzenfamilie der Rötegewächse (Rubiaceae). Er wurde auch in Deutschland angebaut. Der qualitativ beste Färbekrapp kam aus der Türkei.

Mit Krapp lassen sich die Tierfasern Wolle und Seide aber auch die Zellulosefasern wie Baumwolle, Flachs, Hanf und Ramie färben.

Weitere Informationen

„Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin”
Broschüre „Färbepflanzen“, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V., FNR
Neuauflage der kostenlosen Broschüre „Färbepflanzen“ (FNR)

 

Allgemein, Färben von Stoffen, Färberpflanzen, Pflanzenfarben

Echter Buchweizen, Fagopyrum esculentum, Naturfarbe für Wolle und Baumwolle

Färbepflanze Fagopyrum esculentum, Echter Buchweizen,
Heide(n)korn, Heiden

Fagopyrum esculentum, Buchweizen, Färberpflanze
Buchecker,Buchweizen, Fagi fructus
Pflanzenfamilie Knöterichgewächse (Polygonaceae)
engl:, Buckwheat, fr.; Sarrasin, Blé noir, it.: Grano saraceno, span.: Alforfón, Trigo sarraceno

Buchweizen, Fagopyrum esculentum Färbepflanze, Färberpflanze

Echter Buchweizen, Fagopyrum esculentum, ist eine einjährige, frostempfindliche, ca 60 cm hohe Pflanze, weiß bis rosa blühend. Während Blüte und Reife färben sich die zunächst grünen Stängel rot.
Der botanische Name kommt vom Lateinischen  Fagus, Buche und dem griechischen Pyros, Weizen. Die Früchte des Buchweizens entsprechen in ihrer Form den Bucheckern (Früchte Fagus sylvatica) – daher der Bezug zur Buche. Buchweizen ist keine Getreideart, sondern gehört zu den Knöterichgewächsen. Die Früchte werden jedoch wie Getreide verwendet.
Der Buchweizen stammt aus Asien und gelangte über Russland nach Westeuropa. Die deutschen und romanischen Pflanzennamen geben einen Hinweis auf die Herkunft, nämlich verknüpfen die Pflanze mit Sarazenen (=Heiden). Da die Pflanze auf trockenen sandigen Böden gedeiht und in Deutschland in Heidegebieten angebaut wurde wahrscheinlich aus Heidenkorn das Heidekorn.

In Deutschland wird Buchweizen erstmals aus dem Leinetal 1380 schriftlich erwähnt.

Farbeigenschaften der Pflanzenfarbe

Pflanzenteile zum Färben: Stroh, Stängel, Blätter, Blüten, Früchte

Farbstoffe: Fagopyrin, Quercetin, Rutin

Buchweizen wurde im 18. Jahrhundert zum Färben verwendet.

Mit den frischen Stängeln wurde mit giftiger Wismutbeize tabakbraun gefärbt. Ansonsten färben Stängel, Blätter und und ungeschälten Samen alaungebeizte Wolle und Baumwolle jeweils gelb.  Mit Eisensalzen soll ein Orangeton erzielt worden sein. Die Blätter färben im alkalischen Bereich gelb und im sauren Bereich, durch Zugabe von Säure im Färbebad orange.
Früher wurde vor allem auch das trockene Buchweizenstroh zum Färben weiterverwendet.

Vom Färben mit den Blütenständen werden Rotbraun als auch Grüntöne berichtetet

In der Literatur wird mehrfach beschrieben, dass mit fermentierten Stängeln blau oder blaugrau gefärbt wurde. Versuche, die später zur Blaufärbung mit Buchweizen durchgeführt wurden, waren nicht erfolgreich.

Mit Stängeln und Blättern des Tartarischen Buchweizens, Fagopyrum tataricum kann ebenfalls gelb gefärbt werden.

Kulturelle Verwendung

Der geschälte Buchweizen wird im Ostblock als Beilage, wie bei uns Reis, serviert. Häufig wird er für Suppen verwendet. Die russischen Blinis enthalten unter anderem Buchweizenmehl. Die Galettes in der Bretagne, Frankreich, werden weitgehend aus Buchweizenmehl ( Blé noir = Schwarzmehl) hergestellt. In Japan und Korea werden große Mengen
Buchweizenmehl zu Nudeln verarbeitet. In Deutschland war, vor Einführung der Kartoffel, Buchweizen ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Aus den Früchten kann Öl gewonnen werden. Die Blätter können als Spinat zubereitet werden.

Die Blüten eignen sich zur Bienenweide.

Aus Buchweizensamen wurde ein Buchweizenbier gebraut.

Heute findet sich Buchweizen als Zwischensaat zur Bodenverbesserung und Unkrautunterdrückung in der deutschen Landwirtschaft. Der Echte Buchweizen, Fagopyrum esculentum, hat während Blüte und Reife rote Stängel. (Bild oben)
Buchweizen, Fagopyrum tartaricum Färbepflanze, Färberpflanze
Erscheint das angebaute Feld Grün und sind die Stängel während und nach der Blüte grün, handelt es sich meist um den Tartarischen Buchweizen, Fagopyrum tataricum, der nicht ganz so frostempfindlich ist. (Bild neben)

Medizinische Verwendung

In der Volksheilkunde wurde Buchweizensamenbrei zur Stärkung genutzt. Der Tee aus dem Kraut wurde meist als sanftes Schlafmittel verwendet.

Bis Ende  der 1970er Jahre spielte in der Medizin Buchweizen keine Rolle. Dann entdeckte man, dass das Buchweizenkraut einen durchschnittlichen Gehalt von rund 5 Prozent Rutin aufweist, in den Blüten 4 bis 12 Prozent und in den Blättern 2 bis 8 Prozent Rutin (Quercetin-3-rutinosid). Das Flavonoid Rutin ist zum Beispiel bei der Behandlung von chronisch venöser Insuffizienz von Bedeutung. Rutin verbessert die Mikrozirkulation in den Blutgefäßen  und verändert die Gefäßwände positiv.

Eine Kur mit Buchweizentee ist geeignet um Durchblutungsstörungen und Krampfadern zu verhindern.
Buchweizen wird als homöopathisches Mittel verwendet.
Bei Tieren können durch Fütterung mit dem Grün von Buchweizen als auch durch die Schalen der Früchte phototoxische Reaktionen, verursacht durch das enthaltene Fagopyrin, auftreten. Deshalb wird als Nahrungsmittel geschälter Buchweizen verwendet.

Weitere Informationen

Färberpflanzen für Naturfasern – Wolle und Seide, Baumwolle, Leinen

Allgemein, Färben von Stoffen, Färberpflanzen, Malen mit Pflanzenfarben, Pflanzenfarben

Mit Naturfarben im November und Dezember färben

Mit Naturfarben im November und Dezember färben

Im November und Dezember steht nur eine geringe Zahl von frischen Färbepflanzen zur Verfügung, aus denen Pflanzenfarben gewonnen werden können, die zum Färben von Wolle oder Naturfaserstoff, zum Malen und für Kosmetik oder Seifen verwendet werden können. Die Färbeeigenschaften dieser Färberpflanzen sind im Detail beschrieben im Buch Prinz, Eberhard “Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin. Es stehen nur gelagerte Pflanzen wie Rotkohl, Rote Beete und Kurkuma zur Verfügung. Kurkuma ist frisch erhältlich in asiatischen Märkten oder steht als Gewürz zur Verfügung. Granatäpfel sind noch bis Weihnachten im Angebot. Darüber hinaus können die Ligusterbeeren verwendet werden, wenn sie Frost abbekommen haben.
 

Tabelle Färbepflanzen im November und Dezember

 

Buch Eberhard Prinz, Färbepflanzen

Botanischer Name

Volkstümlicher Name

Allium cepa, Küchenzwiebel, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt Allium cepa Küchenzwiebel

Beta vulgaris, Rote Beete, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt
Beta vulgaris Rote Beete

Brassica oleracea convar. capitata var. capitata f. rubra, Rotkohl, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt
Brassica oleracea convar. capitata var. capitata f. rubra Rotkohl

Curcuma longa, Kurkuma, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt
Curcuma longa Kurkuma

Ligustrum vulgare, Liguster, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben,
Ligustrum vulgare Liguster, Rainweide

Punica granatum, Granatapfelbaum, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt
Punica granatum Granatapfelbaum

 

Weitere Informationen

Stoff färben mit Pflanzen – Färbepflanzen im Oktober
Mit Pflanzen färben in vegetationsarmer Zeit
Färberpflanzen für Naturfasern – Wolle und Seide, Baumwolle, Leinen

Allgemein, Pflanzenfarben

Pflanzenfarben im Herbst

Im Herbst färben sich die Blätter von Bäumen und Sträuchern bunt.

Warum?

Acer japonicum, Japanischer AhornDie Pflanzen haben in unseren Breiten im Herbst den Blattabwurf programmiert als programmierten Zelltod. Bevor sich in den Blattstielen zum Abwurf ein Korkgewebe bildet, zieht die Pflanze selbst aus den Blättern noch für Sie brauchbare chemische Verbindungen heraus, insbesondere Stickstoffverbindungen und Mineralien. Das Chlorophyll der Blätter wird abgebaut und chemisch umgewandelt.
Dabei verfärben sich die Blätter. Aesculus parviflora, Strauch-RoßkastanieDie Gelbfärbung der Blätter wird durch Carotinoide und die Rotfärbung der Blätter durch Anthocyane verursacht.
Kommt frühzeitig ein Frost wird das Programm in den Pflanzen unterbrochen. Das Blattwerk ist nun tot und verbleibt braun am Baum oder Strauch.

Weitere Informationen

Unbekannte Herbstfarben: Wenn der Ahorn sein Grün verliert (FAZ, Natur und Wissenschaft)

Allgemein, Blaufärben/Indigo, Färben von Stoffen, Färberpflanzen, Pflanzenfarben

Naturfarbe Rot aus Mohrenhirse, Sorghum bicolor, Färberpflanze

Mohrenhirse, Sorghum bicolor

engl.: Sorghum, Durra fr.: Sorghu, Mil des teinturiers, it.: Sorgo, span.: Sorgo

Rot aus Mohrenhirse, Sorghum bicolor, Färbepflanze

Herkunft: Mittel- und Ostafrika – heute verbreitet Europa, Amerika, Asien

In Deutschland wird Mohrenhirse (Zuckerhirse), Sorghum bicolor, versuchsweise in trockenen Lagen angebaut zur Verwendung als Silage in der Tierfütterung oder als Biogassubstrat.

Färbeeigenschaften

Hauptfarbstoffe: Anthocyane, Tannine

Von der Mohrenhirse, die zur Pflanzenfamilie der Süßgräser (Pocaceae) gehört, werden die tanninreichen Blattscheiden zum Färben verwendet. Ohne Beize ergibt sich beim Färben ein wasch- und lichtechtes Dunkelrot. Mit Eisenbeize kann schwarz gefärbt werden.

Kulturelle Nutzung

In Afrika, insbesondere in der Sudanzone, ist Sorghum bicolor ein Hauptnahrungsmittel, aus dem Hirsebrei, Brot und Hirsebier zubereitet werden. Teilweise wird die Hirse mit Milchsäurebakterien vergoren.

Medizinische Verwendung

Der Absud von Hirsesamen wird zur Behandlung bei Nieren und Harnwegsproblemen verwendet.

Sorghum bicolor wird als Mittel in der Homöopathie verwendet.

Hirse in Deutschland

Aus den Märchen ist der Hirsebrei bekannt. Es handelt sich dabei um die Rispenhirse oder Echte Hirse, Panicum miliaceum, die früher in Deutschland und Europa als Nahrungsmittel angebaut wurde.

Allgemein, Beizverfahren, Buch Färberpflanzen, Färben von Stoffen, Färberpflanzen, Pflanzenfarben

Weinstein – Weinsteinrahm, Begriffsklärung – Zusatz zur Beize beim Färben

Weinstein, Weinsteinrahm, Kaliumhydrogentartrat, Kaliumbitartrat, C4H5KO6

en.: cream of tartar, potassium hydrogen tartrate, fr.: tartre, it.: tartarico, tartarica es.: tártaro

Mit den Begriffen Weinstein und Weinsteinrahm wird die gleiche chemische Substanz beschrieben. Heute käuflicher Weinstein oder Weinsteinrahm enthält, im Gegensatz zum 19. Jahrhundert und davor, ausschließlich Kaliumhydrogentartrat, (Kaliumbitartrat), C4H5KO6.
Weinstein Strukturformel

Weinstein ist heute in weißer Pulverform im Handel.
Weinstein ist schwer löslich in kaltem Wasser, jedoch löslich in siedendem Wasser.

Früher wurde Weinstein ausschließlich aus Weinsteinablagerungen der Weinfässer gewonnen, die in den Weinanbaugebieten anfielen.


Historie

Roher Weinstein, Tartarus crudus

Das saure, weinsaure Kali, Kaliumbitartrat, ist im Saft der Weintrauben gelöst und scheidet sich aus dem Most während der Gärung ab und zwar umso mehr, je alkoholreicher der Wein wird. Schwere, dabei doch säurereiche Weine liefern die größten Mengen. Der Weinstein setzt sich in den Gärbottichen und Fässern in dichten Krusten an, die an den Fassdauben so fest halten, dass sie nur durch Erwärmen der Fässer und anhaltendes Klopfen losgelöst werden können. Je nach der Farbe des Weines erscheinen dieselben von hellgrauer bis dunkelbraunroter Farbe. In diesem Zustand kommen sie als Tartarus crudus oder, wenn rot als Tartarus ruber in den Handel. Letzterer wird in Pulverform vielfach als Beize bei dunklen Farben in der Färberei angewendet.

In diesem rohen Zustand enthält der Weinstein neben weinsaurem Kali ziemlich bedeutende Mengen von weinsaurem Kalk (8-15 %, in selteneren Fällen bis zu 40 % steigend), außerdem Farbstoffe des Weines, Hefezellen und sonstige Verunreinigungen. Um ihn hiervon möglichst zu befreien, wird er in eigenen Fabriken durch mehrfaches Umkristallisieren gereinigt (raffiniert). Je nach dem Grade der Reinheit heißt er dann ½, ¾ oder ganz raffiniert.

Gereinigter Weinstein, Weinsteinrahm, Cremor tartari

Dieser bildet dichte, harte Kristallkrusten, aus feinen Kristallen bestehend; ist fast rein weiß, enthält aber noch immer ziemliche Mengen weinsauren Kalk, ferner fast immer Spuren von Eisen und häufig auch von Blei (aus den Kristallisations-Bottichen herrührend). Für die Rezeptur in den Apotheken muss derselbe noch durch besondere Reinigung von dem Kalk befreit werden, während dies für den gewöhnlichen Gebrauch nicht erforderlich ist. Der Name Cremor tartari, Weinsteinrahm, stammt daher, dass man früher die während des Kristallisations-Prozesses an der Oberfläche sich bildenden Krusten gleich dem Rahm der Milch von der Flüssigkeit abhob.

Tartarus depuratus pro receptura (kalkfrei).

Früher wurde der Gereinigte Weinstein, Cremor tartari, für die medizinische Verwendung von den Kalkanteilen befreit.


Verwendung von Weinstein

Medizinisch innerlich als blutverdünnendes Mittel, technisch als Beizzusatz in der Färberei, zum Weißsieden verzinnter Gegenstände, zu Backpulvern und früher zur Herstellung der Weinsteinsäure (heute Weinsäure, C4H6O6).

Verwendung von Weinstein beim Beizvorgang von Wolle mit Aluminiumverbindungen

Beizbäder liegen im sauren Bereich. Der pH-Wert kann durch Zugabe von Weinstein erhöht werden, was sich beim Erhitzen des Beizbades schonend auf die Wolle auswirkt. Allerdings führt die Weinsteingabe dazu, dass die Färbung stumpfer wird.

Die Aufnahme von Aluminium durch die Wolle wird durch die Zugabe von Weinstein vermindert. Der Aluminiumanteil der Restbeizflotte steigt. Es empfiehlt sich deshalb den Weinstein erst in den letzten 10 Minuten des Beizvorganges zuzugeben.

Literatur

Gustav Adolf Buchheister, Handbuch der Drogisten-Praxis, Verlag von Julius Springer, Berlin, 3. Auflage, 1893
Autorenkollektiv, Brockhaus’ Konversationslexikon, F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896
Autorenkollektiv, Merck’s Warenlexikon, Verlag von G. A. Gloeckner, Leipzig, Dritte Auflage, 1884
Eberhard Prinz, Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin, Schweizerbart, Stuttgart, 2009

Weitere Informationen

Einflüsse beim Beizen von Wolle mit Alaun

Allgemein

Stoff färben mit Pflanzen – Färbepflanzen im Oktober

Stoff färben mit Pflanzenfarben im Oktober

Im Oktober steht immer noch eine Reihe von Färbepflanzen zur Verfügung, aus denen Pflanzenfarben gewonnen werden können, die zum Färben von Wolle oder Naturfaserstoff, zum Malen und für Kosmetik oder Seifen verwendet werden können. Die Färbeeigenschaften der Mehrheit dieser Färberpflanzen sind im Detail beschrieben im Buch Prinz, Eberhard “Färberpflanzen, Anleitung zum Färben, Verwendung in Kultur und Medizin
Oft stehen zu verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Pflanzenteile einer Pflanze zur Verfügung, die zum Färben verwendet werden können. Im Oktober stehen für die Pflanzenfärbung noch Gemüse wie Rotkraut, Rote Beete und eine Reihe von Früchten zur Verfügung.

 

Liste Färbepflanzen im Oktober

 

Klostergarten Seligenstadt mit Arzneigarten

Botanischer Name

Volkstümlicher Name


Allium cepa, Küchenzwiebel, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt
Allium cepa Küchenzwiebel

Aronia melanocarpa, Schwarze Apfelbeere, Färberpflanze, Färbepflanze 	Pflanzenfarben,  färben
Aronia melanocarpa Schwarze Apfelbeere

Beta vulgaris, Rote Beete, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt
Beta vulgaris Rote Beete

Brassica oleracea convar. capitata var. capitata f. rubra, Rotkohl, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt
Brassica oleracea convar. capitata var. capitata f. rubra Rotkohl

Mespilus germanica, Echte Mispel, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt
Mespilus germanica Echte Mispel

Prunus spinosa (Früchte), Schwarzdorn, Schlehe, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt
Prunus spinosa (Früchte) Schwarzdorn, Schlehe

Punica granatum, Granatapfelbaum, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt
Punica granatum Granatapfelbaum

Vaccinium vitis-idaea, Preiselbeere, Färbepflanze, Färberpflanze, Pflanzenfarben,  färben, Klostergarten Seligenstadt
Vaccinium vitis-idaea Preiselbeere

 

Weitere Informationen

Welche Färberpflanzen bietet die Natur im Monat September?
Mit Naturfarben im November und Dezember färben
Färberpflanzen für Naturfasern – Wolle und Seide, Baumwolle, Leinen

Allgemein, Buch Färberpflanzen, Färberpflanzen, Pflanzenfarben

Weiterführende Literatur „Färbepflanzen“ Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe

Weiterführende Literatur „Färbepflanzen“ Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

In der kostenlos bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. verfügbaren Broschüre „Färbepflanzen“ wird auf Seite 54 der Broschüre „Färbepflanzen“ auf folgende weiterführende Literatur hingewiesen:

Literatur Färbepflanzen FNR

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Neuauflage der Broschüre „Färbepflanzen“ der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. – Informationen zur Bestellmöglichkeit

Broschüre Färbepflanzen, Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V., FNR

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Gelb färben mit Artischocken, Cynara scolymus

Wolle mit Artischocken, Cynara scolymus färben

engl.: Globe Artichoke,fr.: Artichaut, it.: Carciofo, span.: Alcachofa
Pflanzenfamilie: Korbblütler (Asteraceae)
Cynara scolymus, Artischocke, Färberpflanze, Färbepflanze
In der Bretagne reifen auf riesigen Artischockenfeldern die Artischockenköpfe heran.
Artischocke, Cynara scolymus, zubereitet

Die Artischockenköpfe werden vor der Blüte geerntet und Artischockenboden und Teile der Hochblätter lassen sich gekocht mit einer Sauce vinaigrette mit Zwiebeln verzehren. Artischockenblätter der Pflanze haben appetitanregende, verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung.

Mit den Hochblättern der Artischocken-Knospen kann auf mit Alaun vorgebeizter Wolle ein licht- und waschechtes Gelb gefärbt werden.

Artischocke, Cynara scolymus, Blüte Werden die Artischockenköpfe nicht schnell genug geerntet, erblühen sie. Die sehr dekorativen Artischockenblüten werden in der Bretagne teilweise in Blumengeschäften angeboten oder schmücken städtische Blumenkübel.

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Beschreibung der Färberpflanze Artischocken, Cynara scolymus im Buch Färberpflanzen

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Neuauflage der kostenlosen Broschüre „Färbepflanzen“ der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.


Neuauflage der Broschüre „Färbepflanzen“ der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR)

Färberpflanzen Broschüre der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), hat ihre Broschüre „Färbepflanzen“ überarbeitet.

Die Broschüre „Färbepflanzen“ steht nun in der 3. Auflage 2011 zur Verfügung (mit Förderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages).

Die Broschüre kann als PDF heruntergeladen werden oder kostenlos als Hardcopy unter der Bestellnummer 167 bei der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) bestellt werden.

Weiterführende Literatur „Färbepflanzen“ Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR)

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V., führt auf Seite 54 der Broschüre „Färbepflanzen“ folgende weiterführende Literatur auf:

Literatur Färbepflanzen FNR